Artothek Wiesbaden startet Online-Datenbank mit rund 500 digital sichtbaren Werken

Artothek Wiesbaden startet Online-Datenbank mit rund 500 digital sichtbaren Werken
Artothek Wiesbaden startet Online-Datenbank mit rund 500 digital sichtbaren Werken | Bild: Patrick Baeuml

Die Artothek Wiesbaden hat am 13. Januar eine neue Online-Datenbank freigeschaltet, über die derzeit etwa 500 Werke aus der städtischen Sammlung digital eingesehen und zur Ausleihe reserviert werden können. Insgesamt umfasst die Sammlung rund 4000 Objekte; die Datenbank soll schrittweise erweitert werden.

Datenbank und Suche

Auf der Webseite artothek-wiesbaden.de sind Arbeiten aus Malerei, Grafik, Fotografie sowie Skulptur und Objektkunst abrufbar. Die Einträge geben Auskunft darüber, ob ein Werk derzeit verfügbar oder bereits entliehen ist. Nutzerinnen und Nutzer können die Auswahl mithilfe eines Filtersystems nach Künstlernamen, Technik, Format, Gattung, Entstehungsjahr und Rahmenmaß eingrenzen.

Die Datenbank enthält Werke lokaler und regionaler Künstlerinnen und Künstler sowie internationalen Provenienz. Genannt werden unter anderem Paul Almasy, Johannes Grützke, Robert Lebeck, Annegret Soltau, Tjark Ihmels und Christa Möhring sowie jüngere Wiesbadener wie Helena Hafemann und Verena Schmidt. Neue Zugänge werden in einer eigenen Rubrik präsentiert, ergänzend stellt eine Serie ausgewählte Werke vertiefend vor. Zudem informiert die Seite über Veranstaltungen und Formate wie Kuckuck Kunstguck, das einzelne Arbeiten in den Mittelpunkt rückt.

Ausleihe und Gebühren

Interessierte können ausgewählte Werke in einem Warenkorb sammeln und online reservieren. Das Team der Artothek setzt sich nach der Reservierung mit den Nutzenden in Verbindung, um einen Abholtermin zu vereinbaren. Auf der Webseite wird der Ablauf des Ausleihprozesses erläutert und es sind Fotos sowie Rückmeldungen von bisherigen Ausleihenden zu sehen, die zeigen, wie die Arbeiten im privaten Umfeld wirken.

Die Leihgebühren betragen derzeit zwischen 10 Euro und 51 Euro pro Halbjahr. Der niedrigste Tarif gilt für Studierende sowie Rentnerinnen und Rentner, der höchste für Unternehmen.

Entwicklung und Förderung

Die Strategie und Designagentur Q hat die neue Datenbank entwickelt und gefördert. Weitere Förderer sind die Nassauische Sparkasse Naspa, die SV Sparkassenversicherung und die Sparkassen Kulturstiftung Hessen Thuringen. Die Betreiber geben an, die Datenbank kontinuierlich zu ergänzen, um den digitalen Zugang zur städtischen Sammlung zu verbessern und die Teilhabe an der Kunst zu erweitern.

Quelle anzeigen

redaktion
Redaktion Medenbacher Blatt 63 Artikel
Medenbach - frisch informiert